Montag, 29. september 2008 1 29 /09 /2008 13:19

Rief auch sofort an. Erzähle mir unumwunden, dass sie nicht mehr zurück gehen würden, denn der Dr. Web. wolle ihr kein Geld mehr für ihr Haus geben. Aber sie wäre nicht mit leeren Händen gekommen, da sie wusste wo er einen Notgroschen aufbewahrt, habe sie  6.000€ gestohlen, als er einmal nicht da war. Er würde es so bald nicht bemerken und wenn, sei ihr das egal.

Ich sagte, nur so, zum Spass:“Du hättest ihn halt heiraten sollen, dann wäre er verpflichtet für dich zu sorgen.“
Ihre Antwort hat mich fast umgeworfen:“ Aber das habe ich doch getan!“
Frage: Wann…
Antwort: im März ( ohne genaue Datumsangabe)
Frage: warum hast du mich nicht informiert?
Antwort: Keiner sollte es wissen.
Frage: Bin ich in der Kategorie Keiner angesiedelt? Ich wäre doch gekommen…
Antwort: Gerade du solltest an diesem blöden Tag nicht dabei sein, weil ich dich lieb habe…. Bitte liebe Rita sei nicht böse, bitte, bitte…ich brauche dich…

Also war ich wieder einmal nicht böse. Wir sind dann zu Hochzeit nach Halle gefahren und obwohl sie ja das gestohlene Geld hatte, blieb es mir überlassen, die Finanzierung für Fahrt, Aufenthalt und Geschenk zu übernehmen..
Die ständigen Schwindeleien machten die Tage bei den doch sehr netten Menschen etwas unangenehm, aber sollte ich sie blossstellen?



Wie auch den Besuch vierzehn Tage später in meinem neuen Domizil, das sie ja noch nicht kannte.
Und wieder hatte ich Mitleid mit Cor...Besonders als sie meinte, eine Mutter wie mich, das hätte vielleicht ihr Leben anders verlaufen lassen.
Nur von ihrem  wahren Leben wusste ich nichts, die Aufklärungen kamen erst später, durch andere. Und das war schlimm, katastrophal, übel!

Als ich bei einem Juwelier in Solothurn etwas abholen wollte, stand sie dabei und sagte traurig, sie hätte nicht einmal einen Ehering. Und ich meinte: und von mir noch kein Hochzeitsgeschenk, sie solle sich doch etwas aussuchen. Es war ein Ring, den sie mit den Worten:" Der soll mich immer daran erinnern, wie lieb ich dich habe und dass du der einzige Mensch für mich bist, der mir hilft und mich versteht."

An diesem Tag meinte sie auch: „Schade das ich deinen Sohn nicht heiraten kann. Dann bekäme ich einen CH-Pass und wäre meine Sorgen los.“
Sie kannte ihn natürlich und sie verstanden sich gut, Denn mein Kind ist ein liebenswürdiger, hochintelligenter, höflicher junger Mann. Der nur leider das Handicap auf einem Auge blind zu sein hat. Wer ihn nicht kennt, merkt das nicht.
Ich habe damals gelacht und ihr nur gesagt, mich als Schwiegermutter würde ich keinem wünschen.

Dass sie von mir aus, wieder zu einem angeblichen Vorstellungsgespräch nach Zürich gefahren ist, wunderte mich schon nicht mehr. Ich hatte es einfach aufgegeben darüber nachzudenken. Ändern konnte ich ja auch nichts. Und wenn ich etwas sagte, hatte sie immer tausend Argumente parat.

Es war dann wieder  Mitte Oktober… und die Bilder fingen sich zu gleichen an. Treffen mit Männern an allen möglichen Orten.
Inzwischen hatte sie aber angefangen mir die E-Mails ihres Mannes weiterzuleiten, der sie wahlweise anbettelte, verfluchte, in den Himmel hob oder beschimpfte.
Er wollte sie zurück und sie hat ihm entweder Hoffnungen gemacht oder abgelehnt. Als ich einmal sagte, ich rede mit ihm, war sie erschrocken und bat mich das nie zu tun. Es hat noch eine Zeit gedauert bis ich ihn dann doch kontaktierte.

Eines Tages bat sie mich, doch bei Dating Buzz Profile zu machen. Auf meinen Einspruch, dass ich für sowas nicht bezahle, meinte sie, das brauche ich nicht, der Trottel, also ihr Mann (beide hatten immer noch Profile laufen) würde gar nicht merken, dass die Mail-Adresse von den Admins nicht zugelassen würde.
Aber es wäre doch eine Idee ihn Elaborate heraus zu locken, mit den verschiedensten Frauen, damit sie ihn der Untreue anklagen könne, eine rasche Scheidung und als Abfindung 20.000€. Ich bekenne ich habe mit gemacht. Nach ihrer Erzählung war dieser Mensch ein paranoider Alkoholiker, der sie nur gequält hätte.

Und es hat funktioniert, er hat sich auf diverse Anfragen von diesen angeblichen Interessentinnen eingelassen. Cor....hat sie gesammelt, an seinen Anwalt einen erschreckenden Brief geschrieben und alles was sie sich vorgenommen hat ,verlangt. Was sie nicht bedachte, dass es nicht klappen würde.Doch es stellte sich heraus, dass dieser Erpressungsversuch keinen Erfolg hatte.

Ich bekam in dieser Zeit auch E-Mails von den neuen Anwärtern zugeschickt. Ausführliche Berichte der Abfolge dieser Treffen. Inzwischen wusste ich, dass sie sich als Prostituierte betätigte. Wieso sie finanziell auf keinen grünen Zweig gekommen ist, verstehe ich jedoch nicht.
Denn die Zwangsversteigerung des Hauses rückte in Reichweite, die Mahnungen stapelten sich.
Und eines Tages rief sie mich an, dass sie kein Geld mehr für die notwendigsten Dinge, wie Kaffee hätte. Diesmal wollte ich kein Geld schicken, aber ich habe ein grosses Paket zusammengestellt, mit allem was man so notwendig braucht und geschickt.

Eines Sonntags ruft sie mich an und erzählt mir ganz erfreut, sie einen alten Freund getroffen, der ihr ohne viel zu fragen € 1000 und seine Kreditkarte gegeben hätte. Angeblich völlig uneigennützig. Das würde ihr jetzt wieder helfen. Ein paar Tage später war sie empört, dass diese Karte gesperrt war. Hatte sie doch bereits weitere €1500 abgehoben und das war ihm zu viel.


Ab 20.10.2007 ich erhalte die ersten Mails des neuen Kandidaten Geo.Zin..... der in der Karibik und in dem Land der Steuervorteile seine Wohnsitze hat, übermittelt.





(Ich setze Zitate daraus ein, alle kompletten E-Mails und Unterlagen sind vorhanden, die Schreib- oder Tippfehler habe ich aus den Originalen nicht entfernt, das könnte man sonst als faken auslegen.Alle E-Mails wurden mir, wie auch sämtliche Fotos! von Cor..persönlich weitergeleitet!)


 Natürlich auch da wieder der übliche Text von Jobsuche, Geldsorgen, Heizungsschaden – was sie ebenso schreibt, einschliesslich der Zitate über ihre vornehmen Bekannten und Beschreibungen angeblicher Jobs und Reisen.Einfach kopiert und mit einem neuen Namen versehen.  GeoZin....ist auch sofort darauf angesprungen. Seine Mails sind wohl das abstossendste was ich je gelesen habe.
Er scheut in keiner Weise, einer ihm fremden Frau zu schreiben was er mit ihrem Hintern machen würde, wie er sich alles vorstellt und das für ihn nur Sex und Pferde gelten.

Cor...hat meine Einwände nicht mehr gehört, trotz stundenlanger Telefonate,nicht die Kommentare die ich zu den Mails geschrieben habe, gelesen. Sie hat nur Geld gesehen und weit weg zu sein von Verpflichtungen und Unannehmlichkeiten, denn zu dieser Zeit drohte  ja die Zwangsversteigerung des Hauses und ein Privatkonkurs. Heute denke ich auch das waren nur Ausreden für den geplanten Nepp, die Abzocke und Hochstapelei!


von Rita - veröffentlicht in: Gesellschaft
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Montag, 29. september 2008 1 29 /09 /2008 12:37

Meine Anteilnahme war ehrlich, da ich aber zum Jahresende in Pension gegangen war und meinen Umzug in die Schweiz plante, konnte ich sie nicht treffen, wie ich auch niemals in all der Zeit zu ihr nach Hause eingeladen worden war.
Wir vereinbarten, dass sie mir in der ersten Märzwoche bei der Übersiedlung helfen und ich ihr natürlich alles gut bezahlen würde und wir hätten viel Zeit zu reden. Und ich könnte mich um sie kümmern, denn das Verhältnis zu ihrer Mutter war, so sagte sie, denkbar schlecht.

Mittlerweile - der Februar neigte sich dem Ende zu -  hatte ich alles gepackt, als Cor... mich anrief.. Nun habe sie doch noch eine Anstellung als Managerin bekommen, nein , bestimmt nicht an dem Ort wo jener Mann sei, auf der anderen Landesseite. Ich möge doch bitte verstehen, dass sie das Angebot nicht ausschlagen könne und nicht böse sein und niemals vergessen das sie nur mich….und so weiter und so weiter, das Übliche eben. Was sollte ich sagen, was sollte ich machen, außer meinen Umzug alleine über die Bühne zu bringen.
Sicher ich war verärgert und eigentlich wollte ich jetzt diese Freundschaft, wo einer nur gibt und einer nur nimmt im Sande verlaufen lassen
. Warum habe ich es nur nicht getan.
Die Kommunikation war sporadisch, mal ein E-Mail, mal ein ganz kurzer Anruf. Immer die Aussage der Arbeitsplatz wäre in Ordnung, es sei nur schrecklich heiss und Heimweh, nach dem Hund, den Katzen und mir hätte sie auch.

Noch einige kurze Kontakte - bei denen ich sie aber nur ihre neue Arbeit wähnte - meist über Skype.
Ich war wirklich der Meinung sie würde arbeiten.

Fair…fai…..@gmail.com 06.05.07
an ritaeva.n…..@gmail.com
datum 06.05.2007 14:20
betreff ICH LEBE NOCH
Hallo meine Süsse
Ich lebe noch …. Aber leider völlig ohne Kommunikationsmittel.
Die Telefonkarte im SA Handy ist hinüber und sie schicken mir eine neue. Eigentlich sollte sie schon da sein, aber Südafrika halt ... Hektik hat hier keiner. Im laufe der Woche wird sie ja wohl kommen, dann kann ich wenigstens SMS schreiben.
Hier ggeht alles gut. Der Job ist relativ fad, aber das ist ja egal.
Die Leute sind nett, und alles bestens soweit. Nur dass sie dauernd afrikaans plappern geht mir etwas auf die Nerven - ich werd es wohl doch noch lernen müssen.
Sonst gibt es nicht viel zu berichten ... es ist immer das gleiche.
Ausser dass ich ein wenig Heimweh hab, dich schrecklich vermisse ... vor allem unsere „Ratsch-stunden“.
Internet ist hier schwierig, weil auch pro Minute abgerechnet wird, aber ich hab hier einen gefunden, der ein Klamottengeschäft hat, und mich ab und zu an den Computer lassen wird.
Blöd ist das auch, wegen Jobsuche in Europa.
Was gibt es bei dir neues? Erzähl mir was nettes.
Sobald ich die Karte hab, schicke ich dir eine SMS, dann können wir vielleicht mal kurz telefonieren.
Ich drück dich, ich umarm dich .... und ein ganz DICKES Bussi
Grüss mir dein „Kind“ J
Alles alles Liebe ....
Deine sehnsüchtige Cor...


Dann nichts mehr. Obwohl ich geschrieben habe.Weil ich trotzdem in Sorge war, telefonierte ich mit ihrer Mutter.
Diese sagte wörtlich auf meine Frage wie es der Tochter gehe:
„Na, vielleicht hat er sie schon erschossen, sie wisse auch nichts!“ Ich fragte wer? „ Na, der Erh..!"
Es stellte sich heraus, dass sie sehr wohl wieder zu Dr.Web. gegangen war. Jetzt war ich wirklich betroffen, sprachlos und wütend. Weil ich nicht verstanden habe, warum sie mich so angelogen hat.
 Wir haben uns sehr lange unterhalten, Frau R...hat mir dann erzählt, dass ihre Tochter eine einzige Enttäuschung wäre, die nie etwas Richtiges gelernt und keiner geregelten Tätigkeit nachgegangen wäre. Sie hätte es schon lange aufgegeben sich Illusionen zu machen. Aber es müsse Geld ins Haus, sie, die Mutter, kann die Kredite und Schulden von ihrer kleinen Rente nicht mehr bezahlen.
Auf diese Nachricht war für mich die Freundschaft beendet. Ich wollte mit Lügen, Betrug und Verantwortungslosigkeit nichts mehr zu tun haben.

Und doch... wieder habe ich mich einwickeln lassen, als sie mailte, wie sehr sie mich vermisse, dass sie sich nicht getraut hätte, die Wahrheit zu sagen, damit ich sie nicht verurteile und anderes mehr. Sie würde aber Mitte Juli nach Hause kommen, worauf sie sich schon freue, endlich wieder mit mir zu reden.

"Rie...Cor....@t-online.de an mich
Details anzeigen 03.07.07
Hallo meine Liebe
Heute vom T-online account, da ich mich in die Googlemail nicht mehr einloggen kann. Falsches Passwort. Sie haben mir zwar ein neues geschickt, aber an die bonbrook Adresse, an die ich von hier nicht heran kann.
Warum schreibst du denn nie zurück?
Sooo böse auf mich?
Ich hab doch versucht es zu erklären, was hätt ich denn anderes tun sollen – und ein einziges Wort und ich hätte es nicht getan.
Bitte bitte verzeih mir doch und sei nimmer bös mit mir. Du fehlst mir doch so sehr.
Gestern waren Leute aus Wien in der Lodge, ein Dr. St….. (Zahnarzt) und seine Freundin. Das war eine nette Abwechslung und endlich mal wieder jemand zum Plaudern.
Ansonsten ist die Situation unverändert, ich hangle mich von Tag zu Tag ... bewerbe mich und kriege – wenn überhaupt eine Antwort wie üblich Absagen. Am 18 Juli flieg ich nach Haus ... ich zähle schon die Tage und Stunden ... für zwei Wochen, wenn sich nichts mit einem Job ergibt, aber damit rechne ich schon gar nicht mehr und versuch mich damit abzufinden, dass ich wieder zurück muss.
Was gibt es denn Neues bei Euch, alles OK?
Ach bitte Rita bitte bitte ... schreib mir doch zurück, ein klitzekleines Mail.
Ich hab dich doch lieb und drück dich fest.
Grüsse auch an den Ro...
Cor...

---------- Forwarded message ----------
From: Rita-Eva N……….
Date: 03.07.2007 11:16
Subject: Re: Sei doch nimmer bös.
To: "Rie..Cor..@t-online.de
Hallo Cor..
nein böse bin ich nicht, nur sagenhaft enttäuscht und fassungslos.
Warum die Lügerei..? Ich habe es geahnt, bestätigt hat es mir deine Mama, mit der ich telefoniert habe.
Was ich dazu meine, habe ich Dir alles gesagt. Und ich habe es bestimmt gut gemeint.
Wenn Du auf diese Art und vor allem mit so einem Idioten glücklich bist, dann soll mir das recht sein.
Überings habe ich zurückgeschrieben und auch sms habe ich geschickt. Ich weiss nicht wo sie sind. Ich traue diesem Herrn aber zu, dass er das verschwinden lässt. Cor.. es gibt sicher hier auch eine Möglichkeit. Und noch etwas, Deine Mama ist sehr aufgeschlossen. Was sie mir gesagt hat, dass hat mich überrascht. Ich glaube Du schätzt sie falsch ein.
Aber, wie auch immer, es ist alles Deine Entscheidung. Das du mir fehlst brauche ich wohl nicht groß zu betonen. Sehr sogar... und noch etwas *Müssen* muss man gar nichts.

Bei mir ist soweit alles OK, wir haben uns sehr gut eingelebt. Nur ist das Auto kaputt, und ich muss auf ein neues sparen. Zur Zeit bin ich Bahnfahrerin, was ich gerne mache, aber manchmal wäre ein Auto gut.
Cor.. es gibt bestimmt eine Möglichkeit auch hier einen Job zu finden. Ich weiss es ist schwer die Ansprüche heruntr zu schrauben, aber irgend etwas findet sich immer. Es muss ja nicht in Südafrika sein. Das Haus wirst Du sowieso nicht behalten könne, das sagt die Mama auch. Ich weiß es ist total deprimierend, aber Du kannst dich da heraus reissen. Melde Privatkonkurs an und Du bist Deine Schulden, die sich immer mehr aufstapeln , los.
Ich habe seit Monaten mit niemandem mehr ratschen könne, Si…. meldet sich auch nicht mehr.
Das Forum dümpelt so vor sich hin. Ich habe die Hochzeitszeitung für Maxi und Sunny gemacht. Leider ist V……. mit einem Beitrag im Rückstand, sonst wäre sie schon fertig.
Noch fahre ich nicht besonders gerne zu diesem Event, aber das ist bei mir immer so.
Nächste Woche kommt Carl...er ist immer noch im Berufsstress.. da hat sich nichts geändert.
Mal sehen was daraus wird. glaub mir, manchmal bin ich recht einsam. Aber man gewöhnt sich an alles.
Ach ja, das Wort habe ich gesagt, ich habe gesagt komm zu mir, wir reden und sehen weiter. Aber deine Freundin Brigitte oder so, hat Dir ja zugeredet, also was sollte ich da noch tun.
Ich hab Dich auch sehr lieb, vielleicht bin ich deshalb so entsetzt, dass du dich wieder an dieses Scheusal prostituieren musstest. Das hast Du nicht nötig. Komm zurück und wir reden, aber diesmal ehrlich.
R…….. war auch ganz hin und weg, als er erfahren hat, was Du wieder gemacht hast.
Ich drück Dich ganz fest.
Rita

 So diene das Lügen narzisstischen Menschen als weitgehend unbewusste Strategie, schmerzliche Realitäten zu verleugnen, andere zu manipulieren und ihr Selbstwertgefühl zu erhöhen. (Charles Ford)
An dieser Wunschwelt, einer Mischung aus Lüge, Wahn und gefälschten Erinnerungen, halten notorische Lügner oft hartnäckig fest.(Anton Delbrück)



Der gehörnte Ehmann


 

von Rita - veröffentlicht in: Gesellschaft
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Sonntag, 28. september 2008 7 28 /09 /2008 14:38

....dezidiert,sei kein Problem, sie bekäme noch rund 15.000€ von einer grossen Motorradfirma und dann würde es ihr wieder gut gehen.
Doch nur etwas später erzählte sie mir ganz entsetzt, Kawasaki wäre in Konkurs gegangen und sie hätte verloren. Ich bin zwar im Motorradsport nicht bewandert, aber dass ein so großer Konzern Konkurs machen sollte wunderte mich schon, aber in Japan war zurzeit die Konjunktur schwach, also glaubte ich ihr. Warum auch nicht? Möglich ist ja alles. Vielleicht wollte ich es glauben, ich hatte sie doch gern und natürlich Mitleid. Ich mochte sie doch. Dass ich dumm und naiv war, das weiss ich erst heute.
Dann hat sich ein neuer Ton in unsere Freundschaft geschlichen. Sie schrieb und sagt mir immer öfter wie lieb sie mich hätte, ich der einzige Mensch für sie auf der Welt sei. Und ich sie niemals verlassen sollte. Ich habe gelacht…ich bin auf die 60 zugegangen und habe dem keine erotischeBedeutung zugemessen. Leider wieder falsch gelegen. Zudem ich bei Reisen immer auf getrennte Zimmer bestanden habe, auch wenn mich das mehr gekostet hat. Aber ich vertrage Nähe schlecht.

Hätte es mir auffallen müssen, dass die Rezeptionistin in Regensburg  uns für ein Paar gehalten hat? Im Nachhinein betrachtet ja, wahrscheinlich hat sie Cor... gekannt.
Hätte mir ihre Bekannte, der sie mich vorgestellt hat, als das auffallen müssen was sie war? Denn diese war, für einen Besuch in einem bekannten Bierlokal der Stadt, in einen engen kurzen Lederrock gepresst, Bluse mit tiefem Ausschnitt, Netzstrümpfe und High-Heels. Die blondierte Mähne hochtoupiert. Ja, es hätte wohl, aber es ist mir nicht in den Sinn gekommen.
Heute weiss ich, wieviele von Cor... Neigungen, ihrer Vorgehensweise bei Männern gewusst haben. Ich frage mich, warum ich nicht gewarnt wurde. Ob ich Warnungen ernst genommen hätte? Das kann ich selbst jetzt ein Jahr später nicht beantworten.

Also, Cor...war auf Arbeitssuche….und für mich unverständlich, denn ich fand mit 50 auf Anhieb einen tollen Job… sie fand keinen. Angeblich war sie im Marketing und Touristikbereich zu hochqualifiziert. Sie reiste in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auch mal nach Italien herum, um sich zu präsentieren. Nur…überwiegend zum Wochenende und meist bei den angeblichen Top-Unternehmern zum persönlichen Vorstellungsgespräch geladen. Heute weiss ich um meine, nicht nachvollziehbare, Naivität. Denn als ich sie einmal fragte, wo sie denn dann die grossen Manager dieser Welt her hätte, gestand sie mir dass sie dort und da eingeschrieben sei und jeden um Arbeit anfragen würde. Manchmal hat sie mir solche Anfragen weitergeleitet und nun wusste ich wie die
Taktik war.
Und sie gestand mir auch, dass sie überwiegend in Chatrooms und Datingbörsen suchen würde. Nun bin ich ja sicher keine Moralistin, oder gehe an den Tatsachen des Lebens vorbei, gefallen hat es mir allerdings nicht. Besonders da ich , wie bereits erwähnt, mit 50 Jahren noch eine fantastische Arbeit bekommen habe und es nicht verstand, das jemand mit solchen Qualifikationen, jung und gescheit, auf normalem Wege keine Anstellung bekommen sollte. Angeblich aber hätte sie schon 800 Bewerbungen geschrieben, das nichts dabei war habe ich nicht begreifen wollen und selber auch für sie- zuerst in Österreich, dann in der Schweiz- gesucht. Welche Blamage….

Nun.... sie suchte über DatingBuzz und Parship etc und das Prozedere war immer identisch. Manchmal habe ich sogar gelacht, die E-Mails hatten alle übereinstimmende Texte: Das Profil, die E-Mails, die Ausdrucksweise, die Worte: Caro-Caro, Tesoro mio….Dann kamen die Geschichten über die kaputte Wasserpumpe ihres Hauses, die Hypothekenzinsen, die Ölrechnungen die fällig sein würden. Ja ,sie würde einen Job brauchen, aber natürlich wäre das schwer und wie groß die Zuneigung schon sei, welche sie zu dem jeweiligen Bewerbe schon verspüre. Und so kam sie zu Norbert-Marco-Thomas und vielen anderen.
Ich war zuerst fassungslos und entsetzt, ich sagte ihr dass sie sich verkaufen würde. Doch sie wusste mich immer zu beruhige, es wäre doch nur kurze Zeit bis sie endlich Arbeit hätte.
Auf meine Frage warum sie nicht im Supermarkt kassieren oder putzen gehen würde, so hätte ich das gemacht, meinte sie, dazu sei sie zu hoch qualifiziert.
Was für ein Schwachsinn, aber ich musste es zur Kenntnisnehmen. Das sie arbeitsscheu ist, wurde mir nicht bewusst, das kam erst viel später
Inzwischen weiss ich, dass sie gar nicht arbeiten will und nie wollte.
Hätte ich damals schon sehen sollen, dass sie eine Prostituierte ist?


fairhie
unregistriert

   Erstellt am 29.12.2005 - 20:10

       


 

also gut caja

eine katastrophe..... ich als geouteter "sowohl als auch" fan lasse auch gern die andere variante zu. keine wahrheit ohne gegenwahrheit.
im wu-wei himmel sind katastrophen ja eine erwünschte abwechslung, das salz in der suppe des alltäglichen harmoniestrebens, der pfeffer im yogabrei oder so ähnlich.

und bedenke...ich bin ein weib !

doch lerne ich gern hinzu,

quintessenz:
huren ist viel bequemer...
... heute hier - morgen dort!

placet?

wenn ned, dann finden wir auch was für sie, gnä frau


Ein reguläres Einkommen hatte sie nicht, ihre Pensionskasse hatte sie aufgelöst und im Oktober 2006 war ihre finanzielle Situation sehr schlimm, denn einen grossen Coup konnte sie nicht landen. Angeblich stapelten sich die Mahnungen und die Briefe der Inkassobüros. Natürlich habe ich geholfen, aber ich bin nicht reich und der Rahmen war begrenzt. Ich habe meine Zuwendungen immer als Geschenke deklariert, denn muss man jemanden dem es schlecht geht noch beleidigen? Das konnte ich nicht, denn leider mochte ich sie.
 Zu meinem 60. Geburtstag, 5.10.2006 lud ich sie zu mir nach Österreich ein, bezahlte die Fahrt und gab ihr auch sonst Geld, war aber sehr unangenehm berührt, als sie von mir weg, nach Wien zu einem angeblichen Vorstellungsgespräch mit einem Verantwortlichen vom ORF(Festival ItaliaMia) fuhr.


 
Sie kam dann fast zu spät zum Bahnhof und ich war mir klar, was wieder gelaufen war. Das auch hier von Arbeit keine Rede mehr war… Leider habe ich meine Augen vor dem allen verschlossen.

Dann lernte sie in Dating Buzz einen Österreicher kennen, der dort seit Jahren lebte. Mit all den gleichen Tricks brachte sie ihn dazu, sie einzuladen, er bezahlte den Flug und trotz meiner Einwände , ihre Probleme würden sich durch Urlaub in Afrika nicht lösen, nahm sie die Einladung an, denn angeblich erwartete sie zusätzlich noch ein besonders guter Job, und flog – nicht ohne der Versicherung, sie würde mich als einzigen Menschen lieben - ab.

Skypegespräche
[
16.10.2006 20:17:52] Co....: kreisch auch !!!!!!!jetzt ruft der südafrika-lackaff scho wieder an ....
[16.10.2006 20:18:06] Charlotte : schrecklich
[16.10.2006 20:18:14] Charlotte : begreifft der a... nichts?
[16.10.2006 20:19:39] Co.... : nein .... ich glaub nicht ich bin so schön, ich bin so toll .... mehr denkt der nicht.
[16.10.2006 20:20:12] Charlotte : irre
[16.10.2006 20:20:17] Co....: halt stimmt nicht ..... ich bin ja soooooo wichtig .... das denkt er auch noch
[16.10.2006 20:21:12] Charlotte : lackaffe ist das richtige wort
[16.10.2006 20:21:27] Charlotte : dann schick ihm zum teufel wenn er dir nicht dienlich sein kann
[16.10.2006 20:22:17] Co..... : wenn ich nur zu wort käm *lach*der redet ohne punkt und ohne komma
[16.10.2006 20:22:35] Charlotte : schreib es, vielleicht kann er doch lesen
[16.10.2006 20:42:09] Co... : dumdidum  .... immer lächeln ich hör mir grad die klimabedingungen in südafrika an
[16.10.2006 20:49:17] Charlotte : brav
[16.10.2006 20:49:22] Charlotte : nimm was warmes mit
[16.10.2006 20:49:42] Co........ : grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
[16.10.2006 20:49:55] Charlotte : dann etwas sommerliches
[16.10.2006 20:50:21] Co....: und ein spitzes messer
[17.10.2006 18:08:24] Charlotte : Hallo Süße, bist du schon auf dem Weg nach Südafrika?


Ich hörte bis Ende November 2006 nichts von ihr, bis sie mich überraschend anrief sie sei wieder da. Dort hätte man nur auf sie gewartet. Der Mann sei sehr nett und ja… er habe ihr € 10.000 einfach so gegeben, damit sie keine Sorgen mehr haben müsse.Dr. EhrWeb( ehemals bekannter Rechtsanwalt aus Wien)...würde sie heiraten wollen, aber das käme nicht in Frage, ein toller Job sei ihr angeboten und sie müsse vor Weihnachten wieder nach SA. 

Skypegespräche:
15.12.2006 22:24:49] Co... : einen moment bitte ich streit mich grad mit dem erhard ... weisst schon, was ich gerade provoziere ...
[15.12.2006 22:24:58] Charlotte : gggg
[15.12.2006 22:25:19] Co.... : ich ruinier mir grad alles
[15.12.2006 22:25:32] Charlotte : mausi, ich hatte das im gefühl
[15.12.2006 22:25:41] Charlotte : komm mit mir nach frankreich lach
[15.12.2006 22:43:36] Co....: so ... jetzt glaub ich ist schluss
[15.12.2006 22:43:46] Charlotte : echt?
[15.12.2006 22:43:50] Co...: hmmm
[15.12.2006 22:44:08] Charlotte : ws hast du getan süße und pourquoi?
[15.12.2006 22:44:12] Co....: ich hab einfach aufgelegt
[15.12.2006 22:44:35] Charlotte : ich drück dich mal ganz fest, aber irgendwo habe ich das gewußt
[15.12.2006 22:44:56] Co...: jetzt hab ich mir alles versaut
[15.12.2006 22:45:14] Charlotte : was ist denn passiert
[15.12.2006 22:45:17] Co... : der bank hab ich doch auch erzählt, dass ich ab januar einen job hab
[15.12.2006 22:45:29] Co... erzähl ich dir dann
[15.12.2006 22:45:35] Charlotte : ja bitte
[15.12.2006 22:46:02] Charlotte : ich hab dich lieb Cornelia und ich fühle mit dir
[15.12.2006 22:46:08] Charlotte : aber das musste so kommen
[15.12.2006 22:46:55]
Co...: ich hab dich auch lieb. was ich ohne dich täte weiss ich eh nicht. es ist etwas wunderbares (bei all dem scheiss rundherum) dass du in meinem leben bist.

Was ich NICHT wusste war, dass die Hochzeit, eine Haustrauung in Dr. W. Haus in Pon....schon bestellt war.

Also sie meinte noch,Ich dürfe sie nicht verurteilen, niemals verlassen, den ich sei… wie gehabt! Und weg war sie wieder….
Anfang Januar kam dann das Mail, in dem sie die Überlegung anstellt, Dr. W.... zu heiraten, weil er einige Ersparnisse hat und sie hoffe, dass er bald sterben würde:

Cor..Rie.."C...R...@bonbrook.de> schrieb:
Die Nummer ist 0027 – 76 – 547 ......
Vielleicht gibt es so eine billige Vorwahl von Österreich aus, ich schau gleich mal.
http://www.billiger-telefonieren.at/ hier vielleicht.
In der hinteren Spalte kannst du Südafrika Mobil anklicken ... ich hab einen Tarif bekommen 10,40 Cent die Minute, mit der Vorwahl 1008
Ja, den Eh... sehe ich ziemlich regelmässig... er ist lieb zu mir und ausserdem der einzige mit dem man hier ab und zu deutsch sprechen kann. Ich wollt ihn auch nicht so rüde abservieren, nachdem er mir die 10.000 Euro geschickt hat. Ist ja schon nett gewesen.
Er benimmt sich .... will mich noch immer heiraten und manchmal denke ich, warum eigentlich nicht. Dann spar ich mir viel Geld und wenn ich etwas Luft habe, kann ich immer noch abhauen.
Was ich mir noch überlegt habe, - lach jetzt nicht ... ich bin halt nun mal ein Luder. Vielleicht ereilt ihn in bälde irgendein Schicksalsschlag. Ich glaube nämlich dass er trinkt ... und das nicht wenig. Am Morgen schon schweren Rotwein und das offenbar schon viele Jahre lang.
Dazu Bluthochdruck .... könnte doch klappen.
Ausserdem ist er gar nicht aggressiv, auch wenn er was getrunken hat.
Im Safe liegen 200.000 Euro und auf der Bank auch ein paar Taler ... wär das nix?
Wenn das nichts wird, kann ich ja trotzdem verschwinden .... verheiratet hin oder her.
Naja – das sind nur so meine Überlegungen.
Danke für die Addi von dem Weirather ... selbstverständlich schicke ich da sofort eine Bewerbung hin.
Verpflichtet habe ich mich zu gar nichts, und wenn ich weg bin, bin ich weg ... was wollen sie schon machen.
Ich schau mal, ob ich das mit dem mittig wieder hinbekomme im Forum.
Jetzt geh ich zuerst unter die Dusche .. mir läuft das Wasser nur so runter.
Bis später meine Süsse
Cor...


Ende Januar läutet das Telefon und sie erzählte mir empört, dass sie aus SA geflohen sei. Dr. W… hätte in der Country Lodge, also in der Öffentlichkeit, aus Eifersucht, auf sie geschossen. Ich war geschockt. Ihrem Bericht nach würde er nun in Polizeigewahrsam sein, und sie wäre von Bekannten nach Johannesburg zum Flugplatz gebracht worden. Ich hatte solches Mitleid mit dem Mädchen, weil ihr doch die letzte Zeit nichts viel gelungen war und nun auch noch die körperliche Bedrohung.
Weiter berichtete sie noch er sei Alkoholiker und sie wäre nur geblieben weil sie doch das Geld gebraucht hätte. Ja, er habe ihr einen monatlichen Unterhalt versprochen, damit sie ihr Haus in Pl…. finanzieren konnte, mit dem Job sei es leider nichts geworden. .
Wer nimmt es mir übel, dass ich ihr geglaubt habe, entsetzt und fassungslos war. Ich war so voll Mitleid wie schwer das arme Mädchen es doch immer wieder hatte.


Anmerkung: Bild vom Zürichsee, das Marco F. ein Manager SRG anlässlich eines*Vorstellungsgespräches* gemacht hat.


von Rita - veröffentlicht in: Gesellschaft
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Sonntag, 28. september 2008 7 28 /09 /2008 14:05
Freundinnen....

.…ein Kapitel für sich! Frauen waren mir immer suspekt, sie lügen, sind lamoryant, sie sind niemals korrekt oder ehrlich. Das war meine Ansicht und dabei hätte ich bleiben sollen. Denn bis zum Jahr 2005 hatte ich keine solche und lebte gut. Durch ein Internetforum habe ich dann Cor..kennen gelernt, lange Zeit habe wir nur online diskutiert ,bis sie mir überraschen schrieb sie sei demnächst in Wien und es wäre doch nett wenn wir uns kennen lernen würden. Zugegeben,  erschien mir recht intelligent, formulierte gut und die Forenbeiträge hatten mich neugierig gemacht, also sagte ich zu.
 Was ich, heute betrachtet, besser gelassen hätte. Es war alles Tünche, Cleverness die mit
Herzensbildung und Intelekt nicht gemein hatte.

Als sie in dem Hotel auf mich zu kam, war der erste Eindruck: auf eine maskuline Weise recht gutaussehend, ein breitflächiges Gesicht ohne Make-up, unregelmässige Zähne, das mittelblonde Haar nicht besonders gut frisiert aber mit einem schwarzen Haarreifen zurückgehalten. Ich habe sie in der Zeit unserer Freundschaft nie ohne diesen Reifen gesehen, egal bei welcher Gelegenheit auch immer – heute meine ich es ist ein Fetisch für sie. Besonders elegant gekleidet war sie auch nicht, ein grauer Mantel, Jeans und rosa Pullover, ich habe sie in den Jahren nie anders als in dieser Aufmachung gesehen, im Sommer kam dann noch ein grauer Pullover dazu. Da ich selber sehr auf passende Garderobe wert lege, irritierte es mich ein wenig, weil aus ihren Angaben immer herauszulesen war, dass sie beruflich mit den Reichen und den Schönen dieser Welt zusammenkam. Und trotzdem, ich mochte sie, irgendwie war sie mir sympathisch und wir verstanden uns gut. Trotz des Altersunterschieds von zwanzig Jahren.

Natürlich wusste ich, dass sie sehr gut schreiben konnte. Und wie sie schrieb, so erzählte sie auch.
Sie erzählte mir von den tollen Jobs die sie schon gehabt, von den Reisen die sie gemacht hätte und den Leuten die kannte. Warum sollte ich ihr nicht glauben, ich selber lüge nicht, es ist mir zu anstrengend und natürlich weiss ich, dass jede Lüge widerlegt wird. Lieber im Moment die Konsequenzen tragen, meine Devise.

Cor...hatte zu dieser Zeit ein Verhältnis mit einem bekannten Arzt aus Wien, mit welchem sie angeblich eine Firma gegründet hat, irgendwas mit Blut, aber so genau habe ich das nicht verstanden und ihre Aussagen waren auch nicht umfassend. Dieses Verhältnis war angeblich von der Ehefrau sanktioniert. Ihr Wohnort ist allerdings in Bayern, sodass sie sich nicht so oft sehen konnten. Nun bin ich nicht dazu da um zu urteilen, und wenn es sich um Liebe handelt, bin ich die Letzte die verurteilt. Ja…wenn es sich denn um Liebe gehandelt hätte…

Nun gut, wir haben uns also verstanden, viel gelacht und es hat sich etwas wie eine Freundschaft ergeben. Cor..ist 20 Jahre jünger als ich und irgendwie habe ich in ihr eine Tochter gesehen, eine Tochter die ich leider nie bekommen habe. Wir wurden wirklich in relativ kurzer Zeit sehr vertraut, sie wusste von mir und ich (dachte ich )wusste alles von ihr.  Ich war sowas von dumm!
Einige Monate haben wir zusammen nette Dinge unternommen, obwohl wir doch weit auseinander wohnten. Ich bin eine sehr grosszügige Person und wenn ich helfen, oder jemanden eine Freude machen kann, dann tue ich das auch. Als wir eines Tages unterwegs waren funktionierte ihre Kreditkarte nicht und es war selbstverständlich dass ich eingesprungen bin, warum auch nicht. Ich nahm an, irgendwann würde sie das schon regeln. Doch ab da bezahlte ich immer…….

Ja, dann stellte sich heraus, dass sie keine Arbeit hatte…
Sie erzählte mir, dass die Firma mit Prof. DieSchw. aus Wien ein Flop sei und nichts bringe und sie nun auf Arbeitssuche sei. Ausserdem hätte er ihr Vorwürfe gemacht wegen der Firmen-Kreditkarte, irgendwie sei das Verhältnis zu Ende.
Doch der nächste Liebhaber war scheinbar schon gefunden.
----- Ursprüngliche Mail ----
Von: Cor..Rie...
An: NR
Gesendet: Mittwoch, den 19. Juli 2006, 14:16:35 Uhr
Betreff: good news ...
… gerade haben die amerikaner angerufen.
Ich soll morgen um 16uhr in schaffhausen sein.
Na dann fahr ich mal morgen nach schaffhausen und zeige mich von meiner besten seite
Bitte bitte bitte
Dem benno hab ich auch geschrieben ...
Ich kopier es dir :

Wow … what a picture. The peacock looks like an animal straight out of a fairytale.
Benno
Of course can we talk
And nothing is too late.
I love you - this hasn´t changed and there is no day I m not thinking of you a thousand times.
I was really convinced that this between us could become a wonderful lovestory …and then I read what you wrote to Cara and I began to feel uncertain how you see our relationship.
I never do things halfhearted … whatever it is and this is also the way how I love.
You never know where things are going or how they develop … but … I am not a person for amusement in between.
Ach Benno .. it is hard to explain this in english … do you have an idea what I mean?
I miss you badly …
Kiss you Benno … and how wish I could do it in person.
Take care and have a beautiful day
Cor....

From: B.St…….@hispeed.ch]
Sent: 2006.07.19 Wed 09:28
To: Cor...Rie...
Subject: White peacock--Good luck to you ~Absolutely beautiful! ~
What’s up sweetness….. Could we chat about “US” or is it to late… I miss you!!
Your touch, kisses, love and you being you around me!!!
Kiss… in your heart…..
Benno


Cor..berichtete dann von  Benno, er sei bei der Swiss, Südafrikaner , doch sein Geld- etwa eine Million Euro – hätte er auf einer Insel (Jersey ?) und als es sich herausstellte, dass er nicht gewillt war das zu ändern, war es mit der Liebe sehr rasch zu Ende.Was sie nicht hinderte mit seinem Sohn in engen Kontakt zu bleiben.
 Dass es auch mit dem angeblichen Job bei den Amerikanern nichts wurde, wundert mich heute nicht, die Qualifikationen waren einfach nicht gegeben, aber das wusste ich zu dieser Zeit noch nicht. Ich hatte einfach nur Mitleid als die Absage kam und es kamen immer nur Absagen.
Aber, und das erklärte sie dezidiert, kein Problem, sie bekäme noch rund 15.000€ von einer grossen Motorradfirma und dann würde es ihr wieder gut gehen.

Doch nur etwas später erklärte sie mir ganz entsetzt, Kawasaki wäre in Konkurs gegangen und sie hätte verloren. Ich bin zwar im Motorradsport nicht bewandert, aber dass ein so grosser Konzern Konkurs machen sollte wunderte mich schon, aber in Japan war zurzeit die Konjunktur schwach, also glaubte ich ihr. Warum auch nicht? Möglich ist ja alles. Vielleicht wollte ich es glauben, ich hatte sie doch gern und natürlich Mitleid. Ich mochte sie doch
. Dass ich wirklich blind und naiv war, das weiss ich erst heute. Dass ich in einen Sumpf von Korruption,Betrug, Lüge ,Sexabartigkeiten, Geldgier,Gemeinheit und menschenverachtenden Handlungen hineingezogen würde, das hätte ich zu dieser Zeit niemals geglaubt, und doch....es war und leider ist es heute noch so.

von Rita - veröffentlicht in: Gesellschaft
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