Mittwoch, 12. august 2009 3 12 /08 /2009 13:55

Hurra, Hurra, ein Gaul hat gewonnen, nach mehr als einem Jahr….Endlich wieder ein Siegelbild mit Nutte? Leider war in der örtlichen Presse keines zu finden. Das wird die Person nur für neue Kontakte verwenden - dann wenn der Eigner nicht mehr genug bezahlt! Nun, die werden sich auch hüten. Jetzt wo die Krise auch auf der Insel angekommen ist, wie letzte Woche zu lesen war: Einbruch der Touristenzahlen, Anstieg der  Arbeitslosenzahlen….Wäre auch keine gute Reklame, nicht wahr?



Aber, keiner darf sich vorstellen, dass die Pferde Nachfolger von Eclipse, Seabiscuit , Teresina oder Northern Dancer sind.
Oh, nein ganz und gar nicht, dass ist leicht nach zu lesen bei:



link

Ausserdem die Jockeys? Keine Stars wie Lester Piggot, Jorge Ricardo oder Julie Krone , ganz und gar nicht. Ein paar Lokalgrössen, ein bisschen Jamaika, so was eben, nichts international Besonderes -Kleinstadtgeruch .Etwas Show für die Touristen, die in kurzen Hosen und weissen Socken Eintritt finden. Vielleicht war der Club 1905 exklusiv, oder in den kolonialen Tagen 1845, heute ist er es nicht mehr. Ich denke, früher wäre ein solches Paar wie GeoZin/CoRie nicht zugelassen.

Es ist weder Ascot, noch das Hippodrome d’Auteuil, Kentucky oder Iffezheim. Hmmmm,….Iffezheim, tja, diese Rennbahn musste gerade Insolvenz anmelden.


Und nicht zu vergessen, diese Veranstaltungen des BTC sind doch sehr provinziell, die Gesamteinwohnerschaft beträgt auf der Insel nicht einmal 300.00 Personen. Zum Vergleich in Zürich leben 400.000 Menschen!





Keine gepflegte Anlage,etwas verwahrlost

Nun ja, die Pferde-Rennen sind ja auch nur eine Belustigung am Samstag-Nachmittag.
 Karl Marx sagte: Religion ist das Opium des Volkes. Hier, auf der Insel ist es eben die Rennbahn, immer kann man ja nicht am Fischmarkt in Oistins tanzen.








Und Geld können die (fast nur weissen) Lords und Ladies dem kleinen Mann (Jahreseinkommen von ca. 7.350 $!!!) auch noch abnehmen.

 Der Lebensstil erinnert überwiegend noch sehr an die Zeit der britischen Kolonialherrschaft. Die Lords und Ladies, denen es total egal ist, wer sein Unwesen in Ihrem Club treibt... auch wenn es anrüchig ist, wir halten zusammen.





Ba…..Government Gives $19 Million To Rich Racing Horse Owners As It Pleads For International Funds!


Aber:

Ba….. HIV Infection Rate 50% Higher than the Caribbean Average




Unabhängigkeit? Nur auf dem Papier! Wohnhaus und Country-Club...

Country-Club









Zitat:
Sie wurden reich von uns, die armen schwarzen Steuerzahler.

Zitat: Ba…. ist eine der am meisten korrupten Nationen in der Karibik, aber es wird klug verborgen!  
Eine sehr gute Webadresse:  
link       Ach ja… Winner $5,000 , wiederum Hurra, Hurra, wenn man bedenkt 1 BBD = 0,35 €

Dann wollen wir doch nicht übersehen:

Auch „Her Majesty’s“ Pferdchen 'Moonlit Path’ war im Februar gedopt. Natüüüüüüüüürlich zum Wohle des Tieres. Das kennen wir doch woher?


"Gedopt wird, wo Geld fließt" erläutert Prof. Wilhelm Schänzer vom Biochemischen Institut der Sporthochschule Köln, wie Doping im Pferdesport funktioniert.



Frage:
In welcher Disziplin des Pferdesports wird eigentlich am meisten gedopt? Im Galopp-, Spring- oder Dressursport?

 

Schänzer: "Im Trab- und Galoppsport werden international teilweise Millionenbeträge durch Wetten umgesetzt. Wir hatten in der Vergangenheit ja nicht nur die Fälle, dass Tiere leistungssteigernd gedopt wurden. Es gab immer auch sogenanntes 'Negativ-Doping'. Es wurden Mittel verabreicht, die Tiere langsamer gemacht haben, um ein bestimmtes Wett-Ergebnis zu beeinflussen. Der Grundsatz ist wie beim menschlichen Sport: Dort, wo die meisten wirtschaftlichen Gewinne gemacht werden, ist die Gefahr des Dopings am größten."

 

Dr. Edmund Haferbeck, PETA Deutschland e.V.

„Jegliche Tiernutzung, bei der es um Trophäen, um Preise oder Profit geht, lässt das Tier als leidensfähiges Mitgeschöpf hinter diesen Interessen der Menschen zurücktreten. Es wird gerade auch im Leistungssport bei den Springreitern alles versucht, um auch noch das letzte Quäntchen Leistungssteigerung aus dem Pferd „herauszuprügeln“ bzw. durch Mittelchen herauszukitzeln. Es ist nicht nachvollziehbar, wie Reiter und Reiterinnen, die die Öffentlichkeit immer von einer Partnerschaft zwischen Tier und Mensch überzeugen wollen, derart tierwidrige Verhaltensweisen an den Tag legen, die meist nicht entdeckt werden.“



"Pferde sind keine Sportmaschinen": Qualvolle Extremhaltung als Perfektionsmerkmal

von Rita - veröffentlicht in: Riedel
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